Rund um die Behandlung
Um bei uns einen Termin zu vereinbaren nutzen sie bitte das Kontaktformular oder schicken Sie eine Whatsapp oder SMS mit folgendem Inhalt: Ihr Name, Anzahl und Standort der Pferde.
Die Bearbeitungszeit für Terminanfragen beträgt im Regelfall etwa eine Woche. Wartezeiten für Termine betragen etwa vier bis acht Wochen.
Vor jeder Zahnbehandlung untersuchen wir das Pferd einmal unsediert an den Zähnen, um die Notwendigkeit einer Zahnbehandlung festzustellen. Anschließend erfolgt eine klinische allgemeine Untersuchung durch eine Tierärztin.
Nur wenn eine Zahnbehandlung notwendig ist und der Gesundheitszustand das Pferdes es zulassen erfolgt dann eine Zahnbehandlung unter Sedation.
Für die Zahnbehandlung vor Ort benötigen wir einen Stromanschluss, (Leitungs-)Wasser so wie einen Behandlungsplatz welcher bevorzugt ruhig und wettergeschützt liegt.
Da wir den Kopf der Pferde zur Behandlung in einen Kopfhalter legen, welcher mittels Seilen über dem Kopf befestigt wird, benötigen wir entweder eine Box mit Schiene, einen Deckenbalken oder ähnliches am Behandlungsplatz.
Im Sommer empfehlen wir einen Fliegenschutz so wie Hufglocken für Pferde mit Eisen.
Bei kälteren Temperaturen bietet sich eine Abschwitz- oder Winterdecke an.
Nach Ende der Zahnbehandlung sollte das Pferd zwei Stunden nichts fressen oder bis es sichtbar wach ist. Dies dient zur Vorbeugung einer Schlundverstopfung. Wenn das Pferd wieder wach ist empfehlen wir eine Portion Mash, Heucobs oder ähnliches weiches Futter zu geben. Das erleichtert die Umstellung des Kiefergelenks nach Anpassung der Schneidezähne.
Direkt nach der Weichfuttergabe darf das Pferd normal gefüttert werden. Am Tag nach der Zahnbehandlung darf das Pferd in der Regel auch wieder normal bewegt werden.
„Das Gebiss der Pferde ist darauf spezialisiert, hartes Steppengras abzubeißen und zu zermahlen. In der freien Wildbahn sind Pferde den ganzen Tag damit beschäftigt verwertbares Gras zu suchen und zu fressen. Dagegen bekommen sie bei der heute üblichen Haltungsform zwei bis drei Mal täglich weicheres und energiereicheres Futter als es die Natur vorgesehen hat. Dies führt zu einer nicht ausreichenden bzw. ungleichmäßigen Zahnabnutzung. Deshalb muss auch hier (genauso wie beim Huf) eine regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls Korrektur durch einen Fachmann stattfinden, und zwar 1-2 Mal im Jahr.“
Quelle: IGFP – www.igfp-ev.de/fuer-pferdebesitzer/pferdezahngesundheit
Kontakt
Markus Wild: 01782009616
Sophia Buckingham-Wild: 01608948798
Erreichbarkeit
Montag-Freitag 08-18 Uhr
Für Notfälle rund um die Uhr erreichbar –
per Whatsapp oder SMS

